
Es war uns ein Fest
Der 10. Martial Arts Campus war ein voller Erfolg!
Die Teilnehmer gaben durchweg positives Feedback – sowohl zur besonderen Location, dem Bundesstützpunkt Taekwondo in Nürnberg, als auch zu den zwei Tagen intensivem Training mit internationalen Referenten aus Mexiko, Belgien und Deutschland.
Optimaler Hallenplan
Der strukturierte Hallenplan ermöglichte allen Teilnehmern, sämtliche angebotenen Disziplinen zu trainieren – mit ausreichend Abwechslung für jeden Erfahrungsstand.


Themenbereich Taekwondo
Im Themenbereich Taekwondo standen die Kerndisziplinen Formen (Poomsae), Grundtechniken, Ilbo-Taeryon (Einschrittkampf) und Wettkampf das gesamte Wochenende auf dem Programm.

Poomsae – Formen auf hohem Niveau
Den Bereich Formen (Poomsae) leiteten Manfred Stadtmüller und Sandi Bilas. Das Training fand auf hohem Niveau statt – Details wurden präzise erarbeitet. Dank der ausgewogenen Mischung aus einfachen und anspruchsvollen Poomsaen konnten sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene neue Trainingsimpulse mitnehmen.
Ilbo-Taeryon – Taekwondo trifft Selbstverteidigung
Siegfried Mai aus München zeigte, wie vielseitig Taekwondo sein kann: Kombinationen aus dem Einschrittkampf (Ilbo-Taeryon) lassen sich direkt in der Selbstverteidigung einsetzen. Neben Block- und Schlagtechniken wurden auch Würfe trainiert – eine Technikgruppe, die im modernen Taekwondo leider kaum noch vorkommt.
Wettkampftraining für alle Leistungsklassen
Vier erfahrene Wettkampftrainer gestalteten ein abwechslungsreiches Programm:
- Matthias Hörmann (Raisting)
- Vasilios Papakostas (Nürnberg)
- Necdet Bayraktar (ehemaliger Landestrainer Bayern)
- Aydin Demirhan (Landesstützpunkttrainer Bayern)
Schnelligkeitstraining, Kombinationen und taktische Konzepte wurden strukturiert und praxisnah für alle Leistungsklassen vermittelt.
Themenbereich Selbstverteidigung
Für den Themenbereich Selbstverteidigung reisten Referenten aus mehreren Ländern an – mit Expertise in Kinetica Self Defense, Brazilian Jiu-Jitsu, Escrima und Keysi Fighting Method.

Kinetica Self Defense – Körpermechanik als Schlüssel
Als Special Guests präsentierten Frank Soto aus Mexiko (Gründer von Kinetica Self Defense) und Mario La Ferrara aus Belgien die Prinzipien von Kinetica. Die Teilnehmer übten kraftvolle Schläge, Ausweichbewegungen und Hebel für Alltagssituationen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen entscheidenden Einfluss der richtige Einsatz von Körpermechanik auf die Kraftübertragung beim Schlagen hat.
Brazilian Jiu-Jitsu – Bodenkampf für die Straße
Stuard Lee vom Kampfkunstcenter Mittelfranken präsentierte seine praxisnahe Interpretation von Brazilian Jiu-Jitsu für Selbstverteidigungssituationen. Als erfahrener BJJ-Europameister gab er den Teilnehmern wertvolle Tipps und Details für den Bodenkampf.
Escrima – Improvisation mit Alltagsgegenständen
Roen Branham aus München brachte ein breites Repertoire an improvisierten Übungswaffen mit. Jeder Teilnehmer wählte eine Waffe und trat gegen Partner mit unterschiedlichen Waffenarten an. Gewicht und Reichweite beeinflussten die Taktik entscheidend – und mussten bei jedem Partnerwechsel neu angepasst werden.
Keysi Fighting Method – Pensador und Deckung
Arkadius Nowakowski vom Keysi Augsburg vermittelte die Funktionsweise des Pensadors und die Blocktechniken der Keysi Fighting Method. Geübt wurden Schläge und Tritte aus der Keysi-Deckung aus verschiedenen Winkeln sowie Grundlagen für Takedowns und den Kampf aus der Knieposition.
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